Dieser Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, welche Maße Sie brauchen, wie Sie sie korrekt ermitteln und welche Normen und Ausführungen im Objekt- und Innenausbau relevant sind.
Das richtige Einsteckschloss finden: Diese Maße müssen stimmen
Für den Austausch oder die Planung eines Einsteckschlosses müssen alle Maße exakt passen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, welche Maße Sie brauchen, wie Sie sie korrekt ermitteln und welche Normen und Ausführungen im Objekt- und Innenausbau relevant sind.
Welche Maße brauche ich für die Auswahl (Dornmaß, Entfernung, Stulpbreite)?
Für die sichere Auswahl eines Einsteckschlosses benötigen Sie mindestens drei Kernmaße: Dornmaß, Entfernung und Stulpbreite. Zusätzlich sind Stulplänge, Stulpform, Nussvierkant, DIN-Richtung und Schlossart zu prüfen. Passende Einsteckschlösser für unterschiedliche Türarten finden Sie z. B. für Haustüren, Rahmentüren und Objekttüren.
Wichtige Grundmaße
Das Dornmaß ist der Abstand von der Stulpkante bis zur Mitte der Nuss (Vierkant für den Drücker). Typische Dornmaße bei Innentüren aus Holz sind 55 mm, 60 mm oder 65 mm. Bei schmalen Profilen (Metall, Kunststoff, Aluminium) kommen 25 mm, 30 mm, 35 mm oder 40 mm vor. Bei Haustüren und Objekttüren sind 55 mm und 65 mm verbreitet. Das Dornmaß beeinflusst die Position des Drückers zur Türblattkante und damit die Bohrbilder im Beschlag.
Die Entfernung ist der Abstand von der Mitte der Nuss bis zur Mitte des Schlüssellochs bzw. Zylinders. Übliche Werte bei Profilzylinderschlössern sind 72 mm und 92 mm. 72 mm findet man häufig bei Innentüren, 92 mm bei Haustüren und Objekttüren mit Mehrfachverriegelungen. Andere Entfernungen wie 88 mm oder 90 mm kommen bei speziellen Profilsystemen vor. Bei Buntbart- oder WC-Schlössern wird die Entfernung analog gemessen: Mitte Nuss bis Mitte Schlüsselloch bzw. WC-Vierkant.
Die Stulpbreite ist die sichtbare Breite des Stulps an der Türfalz. Gängige Breiten bei Holztüren liegen bei 20 mm, 22 mm oder 24 mm. Bei Metall- und Kunststofftüren sind 16 mm, 18 mm oder 24 mm üblich. Die Stulpbreite muss zur Falzgeometrie und zum vorhandenen Ausfräsmaß im Türblatt passen. Die Stulplänge liegt bei Standard-Innentürschlössern meist zwischen 200 mm und 235 mm, bei Haustüren und Mehrfachverriegelungen deutlich darüber (z. B. 1.600–2.000 mm).
Zusätzliche Auswahlkriterien
Prüfen Sie neben den Grundmaßen folgende Punkte:
- Türblattdicke (z. B. 40 mm, 42 mm, 68 mm): beeinflusst die benötigte Zylinderlänge und die Drückergarnitur.
- Material des Türblatts: Holz, Holzwerkstoff, Stahl, Aluminium, Kunststoff. Dies beeinflusst Schraubenwahl, Fräsbild und Korrosionsschutzanforderungen.
- Falzart: gefälzte Tür, stumpf einschlagende Tür, Profilsystem. Daraus ergeben sich Stulpform und Dornmaß.
- Normen: Bei Innentüren nach DIN 18101 sind Dornmaß 55 mm und Entfernung 72 mm Standard. Bei Profiltüren gelten systemabhängige Maße, häufig nach DIN EN 12209 (Schlösser) und DIN EN 1906 (Türdrücker).
Praxisbeispiele
Bei einer Standard-Holzinnentür nach DIN 18101 mit Türblattdicke 40 mm messen Sie meist: Dornmaß 55 mm, Entfernung 72 mm, Stulpbreite 20–24 mm, Stulplänge ca. 235 mm. Für eine Kunststoff-Haustür mit Mehrfachverriegelung finden Sie häufig: Dornmaß 35–45 mm, Entfernung 92 mm, Stulpbreite 16–20 mm, Stulplänge ca. 1.600–2.000 mm.
Wie messe ich das Dornmaß an der eingebauten Tür korrekt?
Das Dornmaß lässt sich auch bei eingebautem Schloss sicher ermitteln. Entscheidend ist, dass Sie von der Sichtkante des Stulps bis zur Mitte des Drückervierkants messen.
Messmethode bei eingebautem Schloss
Öffnen Sie die Tür vollständig, sodass der Stulp frei zugänglich ist. Legen Sie ein Stahlmaß oder einen Messschieber an die sichtbare Außenkante des Stulps an. Messen Sie den Abstand bis zur Mitte des Drückervierkants. Der Vierkant hat bei Innentüren in Deutschland meist 8 mm Kantenlänge, bei schweren Türen und Objekttüren auch 9 mm. Die Mitte liegt also bei 4 mm bzw. 4,5 mm von der Vierkantkante entfernt.
Wenn der Vierkant nicht sichtbar ist (z. B. montierte Drückergarnitur), messen Sie von der Stulpkante bis zur Mitte der Drückerrosette oder des Langschilds. Kontrollieren Sie die Position auf beiden Türseiten, um eventuelle Versätze auszuschließen. Bei Profiltüren mit schmalem Stulp (z. B. 16 mm) ist das Dornmaß oft deutlich kleiner (25–40 mm). Hier ist ein Messschieber mit Tiefenmaß hilfreich, um genau zu arbeiten.
Messmethode am ausgebauten Schloss
Wenn Sie das Schloss ausbauen, messen Sie das Dornmaß direkt am Schlosskasten. Legen Sie das Stahlmaß an die Außenkante des Stulps und messen Sie bis zur Mitte der Nussbohrung. Die Nussbohrung ist kreisförmig mit Vierkantdurchbruch. Der Mittelpunkt ist gut erkennbar. Notieren Sie den Wert in Millimetern, z. B. 55 mm oder 60 mm.
Kontrollieren Sie zusätzlich die Türblattdicke. Bei 40 mm Türblattdicke und Dornmaß 55 mm liegt der Drücker ergonomisch günstig. Bei zu kleinem Dornmaß rückt der Drücker zu nah an die Türblattkante, was die Stabilität bei Holzwerkstoffen (z. B. MDF) reduziert. Bei zu großem Dornmaß wird der Drücker zu weit in die Türmitte verlagert, was bei schmalen Rahmenprofilen zu Kollisionen mit Glasfeldern führen kann.
Material- und Werkzeugsicht
Bei Holztüren genügt meist ein Stahlmaß mit 1 mm Teilung. Bei Metall- und Kunststoffprofilen empfiehlt sich ein Messschieber mit 0,1 mm Auflösung, um Profilgeometrien exakt zu erfassen. Achten Sie darauf, das Maß rechtwinklig zur Stulpkante zu nehmen. Schiefe Messungen führen schnell zu Abweichungen von 2–3 mm, die bei Normschlössern bereits zu Passproblemen führen können.
Wie ermittle ich die Entfernung: 72, 92 mm oder ein anderes Maß?
Die Entfernung ist das zweite Hauptmaß für die Schlossauswahl. Sie bestimmt, welche Drücker- und Schließgarnituren passen und ob vorhandene Bohrbilder weiterverwendet werden können.
Messmethode an der montierten Tür
Öffnen Sie die Tür und lösen Sie bei Bedarf die Drückergarnitur, um freien Blick auf Nuss und Schlüsselloch bzw. Zylinderbohrung zu erhalten. Messen Sie mit einem Stahlmaß den Abstand von der Mitte des Drückervierkants bis zur Mitte des Schlüssellochs oder der Zylinderbohrung. Bei Profilzylinderschlössern liegt die Mitte des Zylinders in der Achse der Zylinderschraube. Typische Werte sind:
- 72 mm: häufig bei Innentüren aus Holz nach DIN 18101.
- 92 mm: verbreitet bei Haustüren, Profiltüren und Mehrfachverriegelungen.
- Andere Maße (z. B. 88 mm, 90 mm): systemabhängig bei bestimmten Profilserien.
Bei Buntbartschlössern messen Sie ebenfalls von der Mitte der Nuss bis zur Mitte des Buntbartlochs. Bei WC-Schlössern messen Sie von der Mitte der Nuss bis zur Mitte des WC-Vierkants (meist 6 mm).
Normen und Kompatibilität
Bei Innentüren nach DIN 18101 ist die Kombination Dornmaß 55 mm und Entfernung 72 mm Standard. Dadurch passen genormte Langschilder und Rosettengarnituren nach DIN EN 1906. Bei Profiltüren und Haustüren orientieren sich viele Systeme an der Entfernung 92 mm, insbesondere bei Mehrfachverriegelungen nach DIN EN 12209. Prüfen Sie immer, ob vorhandene Beschläge auf die gleiche Entfernung ausgelegt sind. Ein Wechsel von 72 mm auf 92 mm erfordert neue Bohrbilder im Türblatt und neue Beschläge.
Für Objekttüren mit Anforderungen nach DIN EN 179 (Notausgangsverschlüsse) oder DIN EN 1125 (Panikverschlüsse) sind Entfernung und Dornmaß ebenfalls festgelegt, um die Funktion der Panikgarnituren sicherzustellen. Hier müssen Sie die Systemvorgaben des Türherstellers beachten und die Maße exakt übernehmen.
Praxisbeispiele
Bei einer bestehenden Holzinnentür mit Buntbartschloss messen Sie 72 mm Entfernung. Beim Umrüsten auf Profilzylinder (PZ) wählen Sie ein PZ-Einsteckschloss mit gleicher Entfernung 72 mm und gleichem Dornmaß. So können Sie die vorhandenen Bohrungen im Türblatt weiter nutzen. Bei einer Kunststoff-Haustür mit Mehrfachverriegelung messen Sie meist 92 mm Entfernung. Wenn Sie das Hauptschloss austauschen, müssen Sie zwingend wieder 92 mm wählen, damit Zylinder, Drücker und Schilder passen.
Welche Stulpform und -maße (rund/eckig, Breite, Länge) passen zu meiner Tür?
Die Stulpform und -maße müssen zur Falzgeometrie, zum Material und zur Türfunktion passen. Falsche Stulpmaße führen zu Spaltmaßen, Klemmern oder unzureichender Verriegelung.
Stulpformen und Einsatzbereiche
Es gibt hauptsächlich zwei Stulpformen: rund (mit abgerundeten Enden) und eckig (rechteckig mit scharfen Ecken). Runde Stulpe werden häufig bei Standard-Holzinnentüren eingesetzt. Sie erleichtern die Fräsung und reduzieren Kerbspannungen im Holz. Eckige Stulpe kommen oft bei Profiltüren aus Metall oder Kunststoff zum Einsatz, da hier die Fräsung durch das Profilwerkzeug vorgegeben ist.
Die Stulpbreite muss zur Falzbreite und zum vorhandenen Ausfräsmaß passen. Bei Holztüren sind 20–24 mm üblich. Bei Metall- und Kunststoffprofilen sind 16–20 mm verbreitet. Die Stulplänge bei Einsteckschlössern für Innentüren liegt meist bei 200–235 mm. Bei Mehrfachverriegelungen kann die Stulplänge 1.600–2.000 mm erreichen, um alle Riegel- und Fallenpositionen abzudecken.
Materialabhängige Anforderungen
Bei Holztüren (Massivholz, Röhrenspan, Vollspan) ist die Stulpbefestigung meist mit Holzschrauben in der Falz ausgeführt. Achten Sie auf ausreichende Einschraubtiefe (mindestens 25–30 mm) und korrosionsgeschützte Schrauben (z. B. galvanisch verzinkt) bei Feuchträumen. Bei Stahltüren und Aluminiumtüren werden häufig metrische Schrauben (z. B. M5) in Gewindebohrungen oder Einpressmuttern verwendet. Hier muss die Stulpbohrung exakt zur Profilgeometrie passen.
Bei Kunststofftüren ist die Stulpbefestigung oft in Stahlverstärkungen im Profil verankert. Verwenden Sie geeignete Blechschrauben und beachten Sie die vom Profilsystem vorgegebenen Schraubenabstände (z. B. 200–300 mm). Ein zu schmaler Stulp kann hier die Stabilität der Verriegelung beeinträchtigen.
Ermittlung der passenden Stulpmaße
Messen Sie bei einer bestehenden Tür die sichtbare Stulpbreite mit einem Messschieber. Notieren Sie die Breite in Millimetern, z. B. 20 mm. Messen Sie die Stulplänge von der oberen bis zur unteren Stulpkante des Schlosses. Prüfen Sie die Stulpform (rund oder eckig) visuell. Vergleichen Sie diese Maße mit den technischen Daten des gewünschten Schlosses.
Bei einem Austausch in einer Holzinnentür mit runder Stulpform und 20 mm Breite wählen Sie wieder eine runde Stulpform mit 20 mm Breite und ähnlicher Länge (z. B. 235 mm). Bei einer Profiltür mit eckiger Stulpform und 16 mm Breite müssen Sie ein Profilschloss mit identischer Stulpbreite und Lochbild wählen, damit es in das vorhandene Profil passt.
Welche DIN-Richtung, Nussvierkant und Schlossart (PZ/BB/WC) sind erforderlich?
Neben den Maßen müssen Sie die Türanschlagrichtung (DIN-Richtung), den Nussvierkant und die Schlossart festlegen. Diese Parameter entscheiden über Funktion, Sicherheit und Kompatibilität mit Beschlägen.
DIN-Richtung bestimmen
Stellen Sie sich auf die Seite der Tür, auf der die Bänder sichtbar sind. Befinden sich die Bänder rechts, handelt es sich um eine DIN-rechte Tür. Befinden sich die Bänder links, ist es eine DIN-linke Tür. Diese Definition gilt für gefälzte und stumpf einschlagende Türen. Viele Einsteckschlösser sind umstellbar (Falle drehbar) und können für DIN links und DIN rechts verwendet werden. Andere Schlösser sind fest für eine DIN-Richtung ausgelegt. Prüfen Sie daher vor der Bestellung, ob Sie ein DIN-L- oder DIN-R-Schloss benötigen.
Nussvierkant auswählen
Der Nussvierkant bestimmt den passenden Drücker. In Deutschland sind bei Innentüren 8 mm Vierkant üblich. Bei schweren Türen, Brandschutztüren oder Objekttüren wird häufig 9 mm Vierkant eingesetzt, um höhere Drehmomente (z. B. 5–10 Nm) sicher zu übertragen. Messen Sie den vorhandenen Vierkant mit einem Messschieber. Ein Unterschied von 1 mm ist deutlich erkennbar. Wählen Sie das Schloss passend zum vorhandenen Drücker oder planen Sie Drücker und Schloss gemeinsam.
Schlossart festlegen (PZ/BB/WC)
Es gibt drei Haupt-Schlossarten:
- PZ (Profilzylinder): Für Profilzylinder nach DIN EN 1303. Einsatz bei Haustüren, Wohnungseingangstüren, Objekttüren und überall, wo Schließanlagen oder erhöhte Sicherheit gefordert sind. Passende PZ-Einsteckschlösser finden Sie in der Kategorie PZ.
- BB (Buntbart): Klassisches Zimmertürschloss mit einfachem Buntbartschlüssel. Einsatz bei einfachen Innentüren ohne erhöhte Sicherheitsanforderungen. Eine Auswahl finden Sie unter BB.
- WC: Schloss mit WC-Verriegelung (Vierkant, meist 6 mm) und Notentriegelung. Einsatz bei Bad- und WC-Türen. Entsprechende Schlösser finden Sie in der Kategorie Bad/WC.
Die Entfernung bleibt bei allen Schlossarten gleich (z. B. 72 mm), nur die Ausführung des Schlüssellochs bzw. Vierkants unterscheidet sich. Beim Umrüsten von BB auf PZ müssen Sie das Schlüsselloch im Beschlag anpassen und einen Profilzylinder vorsehen. Beim Wechsel auf WC-Schlösser benötigen Sie eine passende WC-Garnitur mit Innen-Drehknopf und Außen-Notentriegelung.
Praxisrelevante Kombinationen
Für eine Standard-Holzinnentür im Wohnungsbau wählen Sie häufig: DIN-R oder DIN-L je nach Anschlag, Nussvierkant 8 mm, Schlossart BB oder PZ, Entfernung 72 mm, Dornmaß 55 mm. Für eine Wohnungseingangstür im Mehrfamilienhaus wählen Sie: DIN-R oder DIN-L, Nussvierkant 8 oder 9 mm (je nach Türgewicht), Schlossart PZ, Entfernung 72 oder 92 mm, Dornmaß 55–65 mm, ggf. mit Mehrfachverriegelung.
Fazit
Für die Auswahl eines passenden Einsteckschlosses müssen Dornmaß, Entfernung, Stulpmaße, DIN-Richtung, Nussvierkant und Schlossart exakt bestimmt werden. Messen Sie alle Maße mit Stahlmaß oder Messschieber direkt an der Tür und am Schloss. Stimmen alle Parameter mit dem vorhandenen System überein, vermeiden Sie Nacharbeiten am Türblatt und stellen eine zuverlässige Funktion im täglichen Einsatz sicher. Eine große Auswahl passender Einsteckschlösser für unterschiedliche Türtypen finden Sie in der Kategorie Einsteckschlösser.
FAQ
Welche Mindestmaße brauche ich, um ein Einsteckschloss auszuwählen?
Sie brauchen mindestens Dornmaß, Entfernung und Stulpbreite. Ergänzend müssen Sie Stulplänge, DIN-Richtung, Nussvierkant, Schlossart (PZ/BB/WC) und Türblattdicke erfassen. Nur mit dieser vollständigen Maßkette können Sie ein Schloss auswählen, das ohne Nacharbeit in das vorhandene Türblatt und die Beschläge passt.
Wie messe ich das Dornmaß an einer montierten Holztür ohne Ausbau?
Messen Sie von der sichtbaren Stulpkante bis zur Mitte des Drückervierkants. Nutzen Sie ein Stahlmaß oder einen Messschieber und legen Sie das Maß rechtwinklig an. Wenn der Vierkant verdeckt ist, messen Sie von der Stulpkante bis zur Mitte der Drückerrosette und kontrollieren Sie das Maß auf beiden Türseiten.
Woran erkenne ich, ob ich 72 mm oder 92 mm Entfernung habe?
Messen Sie den Abstand von der Mitte des Drückervierkants bis zur Mitte des Schlüssellochs bzw. Zylinders. Liegt der Wert bei etwa 72 mm, handelt es sich um ein Innentürmaß, bei etwa 92 mm meist um ein Haustür- oder Profiltürmaß. Notieren Sie den exakten Millimeterwert, um passende Beschläge und Schlösser auszuwählen.
Wie bestimme ich die richtige DIN-Richtung meiner Tür?
Stellen Sie sich auf die Seite, auf der die Bänder sichtbar sind. Sind die Bänder rechts, ist die Tür DIN-rechts, sind sie links, ist sie DIN-links. Diese Zuordnung gilt unabhängig davon, ob die Tür gefälzt oder stumpf einschlagend ist und ist für die Wahl des passenden Schlosses entscheidend.
Wann wähle ich PZ-, BB- oder WC-Schlösser?
Wählen Sie PZ-Schlösser für Türen mit Profilzylinder und Schließanlage, BB-Schlösser für einfache Innentüren ohne erhöhte Sicherheit und WC-Schlösser für Bad- und WC-Türen mit Innenverriegelung. Achten Sie dabei immer auf gleiche Entfernung und Dornmaß, damit vorhandene Bohrbilder und Beschläge weiterverwendet werden können. Eine Übersicht der passenden Schlossarten finden Sie in den Kategorien PZ, BB und Bad/WC.